Blasenentzündung natürlich behandeln

Veröffentlicht: / von Svenja Mooser

Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang und Schmerzen im Unterlaib

ein Harnwegsinfekt (im Volksmund häufig als Blasenentzündung bezeichnet) bringt unangenehme Begleiterscheinungen mit sich, gehört jedoch inzwischen zu den häufigsten Frauenleiden. Dies hat einen einfachen Grund, denn durch ihre Anatomie sind Frauen vier Mal so häufig von einer Blasenentzündung betroffen als Männer. Speziell bei großen Temperaturschwankungen, etwa in der sommerlichen Badesaison, treten Harnwegsinfekte deutlich verstärkt auf.

Blasenentzündungen entstehen dabei durch ganz unterschiedliche Auslöser: Während die herkömmliche Blasenentzündung z.B. durch kalte Temperaturen oder nasse Badekleidung begünstigt wird, gelangen bei der Honeymoon-Cystitis oder Flitterwochen-Zystitis Keime durch häufigen Geschlechtsverkehr in die Harnröhre und besiedeln in der weiteren Folge rasch die Blasenschleimhaut, wo sie meist zu Entzündungen führen. 

Ein typisches Frauenleiden ?

Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Urologie leiden Frauen im Schnitt etwa 4-mal häufiger an einer gereizten Blase als Männer. Mediziner wissen das dies in der weiblichen Anantomie begründet liegt.

Denn die Harnröhre der Frau ist mit einer Länge von nur 4 cm im Vergleich mit der fast 20 cm langen Harnröhre des Mannes erheblich kürzer. Somit können Bakterien und Keime wesentlich schneller in die Blase eindringen.

Darüber hinaus ist der geringe Abstand von Harnröhre, Scheide und After dafür verantwortlich das auch körpereigene Darmkeime, wie die E.coli-Bakterien, rasch in die Harnröhre gelangen und sich dort ausbreiten.

Besonders anfällig sind hierzu Frauen in der Schwangerschaft. Grund hierfür ist die Umstellung der Hormone und damit eine Erweiterung der Harnwege. Dadurch gelangen Bakterien schneller in die Blase.

Aber auch in den Wechseljahren sind viele Frauen immer wieder von einer Blasenentzündung betroffen. Auslöser ist hierzu die Veränderung des Hormonspiegels. In der Folge kommt es zu einer schlechteren Durchblutung der Blasenschleimhaut und die Blase wird anfälliger für Keime und Bakterien.

Damit es erst gar nicht zu einem Harnwegsinfekt kommt, ist Vorbeugung sehr wichtig!

Einzelne Phytoextrakte sind heute sehr gut erforscht und können

gezielt zur Vorbeugung und unterstützenden Begleitung von Blasenentzündungen eingesetzt werden. Hierzu zählen im besonderen die 3 natürlichen Inhaltsstoffe D- Mannose, Cranberry-Extrakte und Milchsäurebakterien

Diese sind dazu in der Lage die entzündungsverursachenden E.coli-Bakterien zu neutralisieren. Somit können sich diese nicht mehr in der Schleimhaut der Blase einnisten und werden mit dem nächsten Wasserlassen ganz einfach ausgespült.

Mit Naturkraft Blasenentzündung und Harnwegsinfekte erfolgreich behandeln 

Mannose

Der Hauptinhaltsstoff in MANNOSE FEMIN EXTRA ist D-Mannose. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes Monosaccharid, ein Zuckerstoff der in unserem Körper in kleinen Mengen selbst gebildet wird. Mediziner fanden nun heraus das D-Mannose ab einer bestimmten Konzentration verhindern kann, das sich Bakterien in der Schleimhaut der Blase einnisten.

Milchsäurebakterien

Milchsäurebakterien unterstützen aktiv die natürliche Scheidenflora, die durch häufige Blasenentzündungen aus dem Gleichgewicht gerät.

Diese tragen zu einer gesunden Harn-Blasenfunktion und dem Schutz der natürlichen Vaginalflora bei. 

Cranberry – Extrakt

Bereits seit vielen Jahrhunderten wird in vielen Kulturkreisen die Cranberry (nordamerikanische Preiselbeere) aufgrund ihrer positiven Eigenschaften zur Stärkung der Blasengesundheit geschätzt. Aktuelle Studien belegen eindrucksvoll den Nutzen und therapeutischen Einsatz bei Harnwegsinfekten.

Cranberries sind besonders reich an sekundären Pflanzenstoffen und natürlichem Vitamin C aus Acerola Kirsche. Polyphenolen zugeordnet sind.   Insbesondere die in Cranberries enthaltenen natürlichen Pflanzenstoffe, die Proanthocyanidine (PAC), sind wichtig für die Gesunderhaltung von Blase und Harnwegen.

Proanthocyanidine (PACs) sind bioaktive Substanzen, die weit verbreitet in Pflanzen vorkommen. Die nur in Cranberries enthaltenen PACs vom Typ A besitzen die außergewöhnliche Eigenschaft, dass Bakterien sich in der Blasenschleimhaut nicht weiter einnisten können. Somit tragen diese aktiv auf ganz natürliche Weise zur Blasengesundheit bei.

Unsere Apothekerin empfiehlt:

Die wichtigsten Tipps für eine gesunde Blase:

  • Zum Durchspülen der Harnwege auf eine ausreichende Trinkmenge achten, mindestens zwei Liter täglich (Mineralwasser, Kräutertee).
  • Den Körper vor Unterkühlung schützen. Nasse Kleidung so schnell wie möglich, Badeanzüge sofort nach dem Baden wechseln.
  • Füße immer warm halten, denn kalte Füße führen reflektorisch zu einer Minderdurchblutung des Unterleibs.
  • Bei Harndrang zur Toilette gehen, Harn nicht lange anhalten. Normal ist 4- bis 6-maliges Wasserlassen pro Tag.
  • Die körpereigenen Abwehrkräfte durch eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse stärken

Nutzen Sie die Kraft der Natur – Denn es muss nicht immer gleich ein Antibiotikum sein.

Eine gezielte Auswahl bestimmter Nährstoffe kann aktiv zur Blasengesundheit beitragen wie z.B: D- Mannose, Cranberry-Extrakte und Milchsäurebakterien.

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Redakteur des Artikels

Svenja Mooser

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